Feuchter Keller: Viele Ursachen

Ein feuchter Keller kann viele Ursachen haben und nicht immer muss er hohe Sanierungskosten nach sich ziehen. Meistens können Heimwerker das Problem leicht selbst beheben.

Herrscht in den Kellerräumen ein modriger Geruch, schrillen bei Hausbesitzern schnell die Alarmglocken. Denn: Sind durchfeuchtete Wände für die unangenehme Geruchsbildung verantwortlich, kann das nicht nur langfristig zu kostspieligen Schäden an der Bausubstanz, sondern auch zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen aufgrund von Schimmelbildung führen. Doch das Horrorszenario muss nicht immer eintreten. Häufig sind die Ursachen für feuchte Keller harmlos und lassen sich schnell und ohne großen finanziellen Aufwand beseitigen.

Anzeichen für feuchte Wände

Neben dem typisch modrigen Geruch ist auch abplatzender Putz ein Anzeichen dafür, dass sich die Wände mit Feuchtigkeit vollgesogen haben. Ist diese schon längere Zeit vorhanden, bildet sich zudem Schimmel. Die Schimmelsporen, die sich über die Luft verbreiten, gelten als gesundheitsbedenklich und können unter anderem zu Allergien sowie zu Erkrankungen der Atemwege führen.

Auch Salzkristallausblühungen an den Wänden sind ein handfestes Indiz für Feuchtigkeit im Keller. In diesem Fall löst das eindringende Wasser die in der mineralischen Bausubstanz enthaltenen Salze und drückt sie an die Wandoberfläche. Hier kristallisiert das Salz und bildet weiße Flecken.

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Sanierung einer Immobilie

Sanierung einer Immobilie: Das sollten Sie beachten

 

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Foto: Rainer Sturm/ pixelio.de

Wer die eigene Immobilie renoviert oder saniert, steigert zum einen ihren Wert und erhöht zum anderen die Lebensqualität ihrer Bewohner. Letztlich ist es eine Investition in
die Zukunft. So tragen energetische Maßnahmen nachhaltig dazu bei, den CO2-Ausstoß zu reduzieren und die Umwelt zu schonen. Die Ausgaben für diese Maßnahmen amortisieren sich meist schon nach wenigen Jahren durch gezielte Energieeinsparungen.

Zu Sanierungsmaßnahmen zählen unter anderem: Außenwanddämmung, Dachdämmung, Kellerdeckendämmung, Erneuerung der Heizungsanlage, die Erneuerung der Fenster und der Einbau einer Thermosolaranlage. Wer möglichst viel sparen möchte, sollte die einzelnen Maßnahmen entsprechend kombinieren. Wer zum Beispiel die Türen und Fenster erneuert, kann gleichzeitig Dämmmaßnahmen vornehmen. Die Fördertöpfe der staatlichen KfW-Förderbank sind voll gefüllt und bieten den Bauwilligen sowohl attraktive Förderdarlehen als auch Tilgungszuschüsse an. Damit sollen Bau- bzw. Umbaumaßnahmen gefördert und Investitionen vereinfacht werden.

Individuelle Sanierungsmaßnahmen

Die Kosten für Warmwasser und Heizungswärme beim Hausbau steigen stetig an. Wer hier keine horrenden Summen bezahlen will, sollte sich über effiziente Renovierungs- oder Sanierungsmaßnahmen informieren, um die Kosten so niedrig wie möglich zu halten. Gleichzeitig dienen derartige Maßnahmen natürlich auch dem nachhaltigen Schutz der Umwelt. Grundsätzlich gilt: Je älter ein Gebäude ist, desto mehr energetische Schwachstellen weist es auf. Wer bei den Modernisierungsmaßnahmen auf innovative Techniken zurückgreift, kann aber auch alte Gebäude schnell wieder auf ein angemessenes energetisches Niveau bringen.

Ein gut durchdachter Wärmeschutz für die gesamte Immobilie und eine entsprechende Heiz- und Lüftungstechnik sind besonders wichtig. Aber auch Dämmarbeiten von innen und außen spielen eine bedeutende Rolle. Häufig wird für die Außenarbeiten ein Gerüst benötigt. Je nach Größe und Bauart des Gebäudes, kann dies sehr teuer werden. Eine Alternative sind die sogenannten Industriekletterer, die ohne Gerüst Reparatur-, Reinigungs- und Sanierungsarbeiten an Bauwerken und Fassaden aller Art vornehmen.

Fachmännischen Rat einholen

Damit es schon in der Vorbereitungsphase nicht zu Fehlentscheidungen kommt, ist es ratsam, einen Fachmann zu Rate zu ziehen. Er kann Empfehlungen über mögliche Modernisierungsmaßnahmen aussprechen und die Immobilie auf energetische Schwachstellen überprüfen. Diese erkennt ein Laie nicht auf Anhieb. Auch weiß er im Gegensatz zum Fachmann nicht, welche Fensterlösungen, Dämmmaterialien und Techniken die besten Erfolge bringen. Nur ein geschulter Energieberater kann anhand der anlagentechnischen und bauphysikalischen Hintergründe erkennen, welche Maßnahmen für das jeweilige Gebäude ergriffen werden müssen. Besitzer von Häusern (Ein- oder Zwei-Familienhäuser) können übrigens auch für eine solche Energieberatung oder Baubegleitung einen Zuschuss im Rahmen des Gebäudesanierungsprogramms der KfW-Förderbank beantragen.

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