Umbau statt Neubau: Modernes Wohnen in alten Häusern

Fotos: Rainer Sturm  / pixelio.de
Fotos: Rainer Sturm  / pixelio.de

Es gibt verschiedene Gründe, sich statt eines Neubaus für den Umbau eines alten Hauses zu entscheiden. Manchmal ist das Haus, indem man schon länger wohnt, ja genau das richtige – nur eben mittlerweile zu klein oder renovierungsbedürftig. Den Immobilienkäufer lockt der historische Charme eines Altbaus oder auch der günstige Preis. Eine gewachsenes Wohnviertel und gute Infrastruktur sprechen ebenfalls für einen Altbau.

Formen von Umbau

Wenn ein altes Haus umgebaut werden soll, geht es fast immer darum, mehr Wohnraum zu schaffen oder die vorhandenen Flächen besser zu nutzen. Das kann auf unterschiedliche Weise geschehen. Manchmal reicht es, innerhalb des bestehenden Baukörpers Platzreserven nutzbar zu machen, zum Beispiel durch Straffen des Grundrisses, Zusammenlegen von Zimmern oder einen Dachausbau. In anderen Fällen bietet sich ein Anbau oder eine Aufstockung an. Oft werden verschiedene bauliche Maßnahmen kombiniert, zum Beispiel eine Grundrissöffnung im Altbau und zusätzlich ein kleiner Anbau. Fast immer ist bei älteren Häusern auch eine energetische Sanierung mit Dämmung, Heizungs- oder Fenstertausch notwendig, die dann gleichzeitig mit dem Umbau vorgenommen werden kann.

Kreative Umbauideen

Den Aufwand von Umbaumaßnahmen sollte man jedoch nicht unterschätzen. Im Bestand zu bauen ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die von Fachleuten wie Architekten oder Bauingenieuren geplant und von fachkundigen Handwerkern ausgeführt werden muss. Deshalb ist Umbauen manchmal nicht wesentlich billiger als neu zu bauen. Dafür aber bietet die Verbindung von Alt und besonders reizvolle architektonische Möglichkeiten und unterstreicht den individuellen Charakter des eigenen Zuhauses. Es gibt bereits viele gelungene Beispiele, mit denen Bauherren und Architekten zeigen, welches Potenzial im Umbau von Altbauten liegen kann.

Feuchter Keller: Viele Ursachen

Ein feuchter Keller kann viele Ursachen haben und nicht immer muss er hohe Sanierungskosten nach sich ziehen. Meistens können Heimwerker das Problem leicht selbst beheben.

Herrscht in den Kellerräumen ein modriger Geruch, schrillen bei Hausbesitzern schnell die Alarmglocken. Denn: Sind durchfeuchtete Wände für die unangenehme Geruchsbildung verantwortlich, kann das nicht nur langfristig zu kostspieligen Schäden an der Bausubstanz, sondern auch zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen aufgrund von Schimmelbildung führen. Doch das Horrorszenario muss nicht immer eintreten. Häufig sind die Ursachen für feuchte Keller harmlos und lassen sich schnell und ohne großen finanziellen Aufwand beseitigen.

Anzeichen für feuchte Wände

Neben dem typisch modrigen Geruch ist auch abplatzender Putz ein Anzeichen dafür, dass sich die Wände mit Feuchtigkeit vollgesogen haben. Ist diese schon längere Zeit vorhanden, bildet sich zudem Schimmel. Die Schimmelsporen, die sich über die Luft verbreiten, gelten als gesundheitsbedenklich und können unter anderem zu Allergien sowie zu Erkrankungen der Atemwege führen.

Auch Salzkristallausblühungen an den Wänden sind ein handfestes Indiz für Feuchtigkeit im Keller. In diesem Fall löst das eindringende Wasser die in der mineralischen Bausubstanz enthaltenen Salze und drückt sie an die Wandoberfläche. Hier kristallisiert das Salz und bildet weiße Flecken.

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